Nun komm, der Heiden Heiland..
Vertonungen aus der Lüneburger Orgeltabulatur, Michael Praetorius u.a.
Simone Eckert – Viola da gamba
Cornelius Häußermann – Orgel
Nun komm, der Heiden Heiland..
Vertonungen aus der Lüneburger Orgeltabulatur, Michael Praetorius u.a.
Simone Eckert – Viola da gamba
Cornelius Häußermann – Orgel
G. Puccini – Requiem
Zehlendorfer Pauluskantorei
Birgit Mulch-Gahl – Viola
Johannes BRAHMS – Ein deutsches Requiem, op.45
Hannah Schmidt-Ott – Sopran
Cornelius Lewenberg – Bass
Zehlendorfer Pauluskantorei / Orchester der Berliner Bach Gesellschaft – Cornelius Häußermann
Karten zu 12.- bis 30.- € – übl Ermäß.
Abendkasse und im VVK ab 6.11.
Vom Dunkel ins Licht
Orgelkonzert Henry Fairs – Berlin
Werke von J.S. Bach, Johannes Brahms, Felix Mendelssohn und César Franck
Henry Fairs ist Professor für Künstlerisches Orgelspiel an der Universität der Künste Berlin. Engagements in Deutschland beinhalten Konzerte bei: Silbermann-Tage, Merseburger Orgeltage, Kölner Dom, Dom zu Freiburg, Bachfest Leipzig, Hildebrandt-Tage, Leipzig Gewandhaus. Er ist regelmäßig als Jurymitglied bei internationalen Orgelwettbewerben tätig. Studierende seiner Orgelklasse gingen als Preisträger aus zahlreichen internationalen Wettbewerben hervor und wirken auf bedeutenden Stellen in Kirche und Hochschule. Henry ist mehrfacher Preisträger internationaler Orgelwettbewerbe: u.a. Erster Preis und Sonderpreis in Odense (DK), Prix Maurice Duruflé in Chartres (FR) und ‚Concerto Gold Medal‘ in Paris (FR). Von 2005 bis 2020 wirkte Henry Fairs am „Royal Birmingham Conservatoire“ (GB), 2016-2020 war er zudem Gastprofessor an der HMT Leipzig. Seit 2014 ist er als „Visiting Professor“ an der University of St Andrews (Schottland) tätig. Seit dem Wintersemester 2020/2021 ist Henry Fairs Professor für künstlerisches Orgelspiel an der Universität der Künste Berlin. Ab Oktober 2023 wirkt er zudem als Adjunct Professor of Organ an der Suddanskmusikkonservatorium in Esbjerg, Dänemark.
Karten zu 15.- € an der Abendkasse
Léo Delibes – Messe brève
Ultrasound.Frauenensemble
Ltg Judith Kamphues
Werke von Bach, Guilmant, Ropartz, Gigout, Pierné, Widor, Franck und Improvisationen
Johann Sebastian Bach – Chaconne for violin (transcription Henri Messerer)
Johann Sebastian Bach – Sicilienne (transcription Louis Vierne)
Alexandre Guilmant – Final from Sonata Nr. 1
Guy Ropartz – Prélude funèbre
Eugène Gigout – Scherzo
Gabriel Pierné – Prelude and Scherzando
Charles-Marie Widor – Andante Sostenuto
César Franck – 3° Choral
Olivier Latry – Improvisation
Karten zu € 15.- an der Abendkasse
Olivier Latry gilt als einer der weltweit bedeutendsten Botschafter der Orgel. Er trat in den renommiertesten Konzertsälen auf, war Gast bei großen Orchestern unter der Leitung namhafter Dirigenten, nahm für die größten Plattenlabels auf und schuf eine beeindruckende Anzahl neuer Werke.
Mit nur 23 Jahren zum Titularorganisten der Grandes Orgues de Notre-Dame ernannt und seit 2012 Organist emeritus des Orchestre National de Montréal, ist Olivier Latry vor allem ein vielseitiger, brillanter und mutiger Musiker, der alle Möglichkeiten seines Instruments auslotet und über ein außergewöhnliches Improvisationstalent verfügt.
Arnold Schönberg: Variations on a Recitative op. 40, 1941
Deutsche EA – Pauluskirche Zehlendorf, 1949
und Werke von Bach, Bruhns, Respighi
Nicolaus Bruhns: Praeludium in e
Johann Sebastian Bach: Ciaccona aus der Violinpartita BWV 1004 (Bearb. PD. Peretti)
Ottorino Respighi: „Tre pezzi per organo“ (1910)
Arnold Schönbergs „Variations on a Recitative“ op. 40 entstanden 1941 in Los Angeles. Bereits 1933 hatte der damalige Kompositionsprofessor an der Preußische Akademie der Künste, nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten, seine Wirkungsstätte Berlin in Richtung USA verlassen müssen. 1941 erhielt er dort vom Musikverlag Gray den Auftrag für seine einzig vollendete Orgelkomposition, die kriegsbedingt erst 1944 in New York uraufgeführt und 1947 in Druck erscheinen konnte. Auf Veranlassung von Schönbergs ehem. Universitätsassistent Josef
Rufer erklang sie in der 1949 Pauluskirche Berlin-Zehlendorf erstmals in Deutschland. Der Wiener Orgelprofessor Pier Damiano Peretti, der 2024 das Opus in einer praktischen Neuedition vorgelegt hat, interpretiert daher Schönbergs kontrapunktisches Meisterwerk am originalen Schauplatz seiner europäischen Erstaufführung wieder.
Pier Damiano Peretti wurde 1974 in Vicenza, Italien, geboren. Er studierte Orgel in seiner Heimatstadt, in Hamburg und in Wien (Orgelkonzertfach bei Herbert Tachezi und Michael Radulescu). Kompositionsstudien in Bologna, Padua und an den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik.
2002−2009 lehrte er als Professor für Orgel an der Hochschule für Musik und Theater Hannover; 2009 wurde er an die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien berufen.
Div. Preise bei diversen internationalen Orgelwettbewerben (u.a. Bologna, Pretoria, Innsbruck, Hamburg, Toulouse). Als bisher einziger Italiener gewann er 1999 den 1. Preis beim traditionsreichen int. Orgelwettbewerb von St. Albans – GB.
Mit einem von der Renaissance bis zur Neuen Musik reichenden Repertoire trat Peretti bisher in ganz Europa, Fernost, Israel und Kanada auf. CD-Aufnahmen für die Labels Ursina-Motette, Naxos, IFO-Records, Ambiente, Tactus und Gramola.
Meisterkurse und Jury-Teilnahmen bei internationalen Orgelwettbewerben (u.a. Tokyo, Montreal, Brixen, Odense, Nürnberg, St. Albans) ergänzen seine pädagogische Tätigkeit.
Als Komponist div. Aufträge, Publikationen und Auszeichnungen, u.a. 1. Preis beim Saarlouiser Orgelkompositionswettbewerb und Publikumspreis bei den Weimarer Frühjahrstagen für Neue Musik. 2015 Outstanding Artist Award des österreichischen Bundeskanzleramts.
Karten zu 15.- € an der Abendkasse
J.S.Bach – „Tue Rechnung! Donnerwort“
Kantate BWV 168 zum 9. Sonntag n. Tr.
Solisten – paulus-baroque – Cornelius Häußermann
Am 9. November führen wir diese am 29.Juli 1725 erstmals aufgeführte Kantate auf. Gott fordert Rechenschaft, so heißt es in der Textdichtung: „Kapital und Interessen, meine Schulden groß und klein müssen einst verrechnet sein. Alles was ich schuldig blieben, ist in Gottes Buch geschrieben, als mit Stahl und Demantstein.“
Brahms&Schönberg Kammermusik mit dem Trio Egmont
Dunkler Tag, Helle Nacht
Johannes Brahms: Trio für Klavier, Violoncello und Klarinette, in der Fassung für Violine op. 114 (1891)
Arnold Schönberg: Verklärte Nacht, Arr. Eduard Steuermann für Klaviertrio (1899)
Zwei Werke, entstanden im Abstand von nur acht Jahren, spiegeln das Ende einer Epoche und den Aufbruch in eine neue Welt wider. Johannes Brahms’ Klarinettentrio op. 114 von 1891 ist ein spätes, zutiefst persönliches Werk: schwermütig, doch kathartisch. Inmitten großer innerer Dunkelheit entfaltet sich eine Musik von erhabener Schönheit, Mystik und Eleganz – ein musikalischer Rückblick auf ein langes, reiches Leben. Ursprünglich für Klarinette, Violoncello und Klavier geschrieben, zeugt das Trio von Brahms’ meisterhaftem Spätstil und seiner engen Verbundenheit mit der Kammermusik.
Arnold Schönberg, ein glühender Verehrer von Brahms, wagte 1899 mit Verklärte Nacht neue Wege: Basierend auf einem Gedicht von Richard Dehmel durchschreitet das Werk eine emotionale Transformation von Dunkelheit ins Licht. Rhythmische Kühnheit und harmonische Experimente dehnen die Grenzen der Tonalität – ein Vorzeichen der musikalischen Moderne. In dieser Fassung für Klaviertrio, gespielt in der Bearbeitung vom Schönberg-Schüler und Komponist Eduard Steuermann, erscheint das spätromantische Werk in kammermusikalisch verdichteter Form – intensiv, klar und von eindringlicher Ausdruckskraft.
Trio Egmont
Luiza Labouriau – Martin Knörzer – Viacheslav Shelepov
Karten zu 15.- € an der Abendkasse
Blockflötenensemble der Paulus-Gemeinde
Hanna Lee spielt Werke von J.S. Bach und O. Messiaen